
Seit 1998 befindet sich die Abteilung unter der Leitung von Chefarzt Dr. med. Jan Kraetzer, Facharzt für Chirurgie, Unfall-, Hand- und Plastische Chirurgie. Neben seiner Zulassung als
Durchgangsarzt (DA) zur Behandlung von Arbeitsunfällen wird Dr. Kraetzer als Gutachter der Ärztekammer des Saarlandes eingesetzt.
Seit August 2010 ist er Vorsitzender des Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft der Plastischen, Rekonstruktiven und Ästhetischen Chirurgen im Saarland (DGPRÄC).
Aufgrund der Erfahrung des Chefarztes und seines Teams werden auf dem unfallchirurgischen Sektor neben den konservativen und operativen Behandlungsmaßnahmen - Marknagelungen und Plattenosteosynthesen - und Behandlungen von Sportverletzungen folgende Schwerpunkte gesetzt: Operative Versorgung von Kapsel-Band-Verletzungen, Arthroskopische Diagnostik von Gelenkverletzungen einschl. operativer Eingriffe unter endoskopischer Sicht, Korrektureingriffe bei Hand- und Fußdeformitäten, Gelenkersatzoperationen im Bereich der Hüftgelenke, der Hand und des Fußes.
Ziel der Plastischen Chirurgie ist es, traumatisch bedingte Störungen, Formveränderungen, Defekte und angeborene Anomalien wiederherzustellen sowie das äußere Erscheinungsbild zu verbessern. Das Versorgungsspektrum von Hand- und Gesichtsverletzungen reicht von der einfachen Verletzung bis hin zu sog. mikrochirurgischen Rekonstruktionen. Neben frischen Verletzungen der Hand mit Sehnen-, Nerven- und Knochenbeteiligung nehmen Erkrankungen der Hand wie Dupuytrensche Kontraktur, Ganglien- und Kompressionssyndrome eine vorrangige Stellung ein. Einen wesentlichen Bestandteil der wiederherstellenden Operationen im Handbereich bilden rheumatisch bedingte, degenerative Erscheinungen. Brustverkleinerungen, Brustvergrößerungen, die Brustwiederherstellung nach Brustentfernung sowie Korrekturoperationen nach Verbrennung oder bei bestehender Asymmetrie. Wesentliche Aufgabe der Plastischen Chirurgie ist die operative Behandlung von Hauttumoren, unabhängig davon, ob es sich um gutartige oder bösartige Hauttumore handelt. In zentralem Interesse steht außerdem die Deckung großer Weichteildefekte, welche als Bestrahlungsfolge, als Folge ausgedehnter Tumorresektionen oder in Form des Dekubitus auftreten.
Die Ästhetische Chirurgie ermöglicht die Verbesserung des äußeren Erscheinungsbildes. Das diesbezügliche operative Angebot beinhaltet die Lidstraffung, Narbenkorrekturen, Bauchdeckenstraffung, Oberschenkelstraffung sowie die Behandlung von kosmetisch störenden Fettpolstern durch Fettabsaugung. Eine leistungsfähige krankengymnastische und physiotherapeutische Abteilung zur Nachbehandlung und Rehabilitation ergänzt sinnvoll das Angebot.
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